KIK SEVEN – TIME LIES

Gruppenausstellung im Kino International kuratiert von GODsDOGs (Britta & Ron Helbig)

30 KünstlerInnen bespielten die Räume des Kino International auf vier Ebenen. Neben Kunstvideos auf der großen Kinoleinwand konnten Malerei, Installationen, Skulpturen und weitere Videoinstallationen auch in der sogenannte Honecker Lounge, der ehemaligen Frösi-Bibliothek, und den sonst nicht begehbaren Räumen des Kino International, wie dem ehemaligen DDR Jugendclub und dem von Graffiti übersähtem Treppenhaus entdeckt werden. Einige Stimmen der knapp 1000 BesucherInnen:

Kunst zum Niederknien” * „It feels like a Lynch-like Labyrinth” * „eine irre Kombination: Kunst von renommierten Biennale Künstlern in diesen krassen Räumen zu entdecken, die wirken als die Mauer gerade erst gestern gefallen” * „Spannende Werke zum Thema Zeit – philosophisch, sinnlich und“ * „Phantastic lighting and very well arranged” * „Es gab viele Schätze zu entdecken: beeindruckenden Öl-Bilder, filigrane Miniaturmalerei und sogar begehbare Installationen“ …

Weitere Eindrücke und Bilder der Ausstellung “time lies”: lastnightinberlin, kunstlebenberlin. , Tagesspiegelontherun , …
Es berichteten u.a.: rbb Abendschau, ARTITIOUS,
TIP Berlin, ask Helmut, Siegessäule u.a.

Pressetext
Time flies, no – time LIES! Die Zeit verfliegt, nein sie lügt! So denken wir, wenn wir hektisch versuchen, einen Termin einzuhalten.
Obwohl Zeit wissenschaftlich gemessen werden kann, fließt sie unserer persönlichen Erfahrung nach mit endlos variierender Geschwindigkeit. Oder wie Albert Einstein es ausdrückte: “Wenn man einem netten Mädchen den Hof macht, scheint eine Stunde wie eine Sekunde. Wenn man auf glühenden Kohlen sitzt, erscheint einem eine Sekunde wie eine Stunde. Das ist Relativität. ”
Allerdings gibt es neben den subjektiv wahrgenommenen Unterschieden im Verlauf der Zeit, tatsächlich auch objektive Unterschiede, wie das physikalische Phänomen der Zeitkrümmung, der Zeitdilatation oder der wissenschaftlichen Möglichkeit von Parallelwelten. Letztendlich schafft die Art, wie wir diese wertvolle Zeit verbringen unsere Identität. Mit jeder Entscheidung, die wir fällen, werden Möglichkeiten, die wir nicht ergreifen, zu nicht mehr zugänglichen parallelen Realitäten.
Die trügerische oder illusorische sogenannte vierte Dimension birgt auch die Frage, ob die Zeit wirklich alle Wunden heilt. Ebenso Thema sind soziologische Tabus wie Altern, Tod, Vergänglichkeit und Flüchtigkeit. Und am Ende stellt sich die Frage: Ist die verrinnende Zeit Freund oder Feind?

Mit Arbeiten von:
Sarah Abu Abdullah, Victor Alaluf, Katharina Arndt, Dirk Biotto, Bo Christian Larsson, Jan Davidoff, Boris Eldagsen, Oana Farcas, Philipp Fürhofer, GODsDOGs, Oh Seok Kwon, Carina Linge, Colette Lumiere, Alisa Margolis, Jennifer Öllerich, Richard Raabensaat, Oliver Rath, Jen Ray, Cornelia Renz, Römer + Römer, Fiete Stolte, Ruprecht von Kaufmann, Peter Wilde, Christopher Winter … among others

Freitag 27. November 2015 ab 21 Uhr bis spät
 – ab 22 Uhr Party (DJ: Herr von Keil)
Kino International (Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin)

 

Über KIK (kino – international – kunst):

Die Ausstellungeröffnung und Party finden als ‚one-night event‘ nur am Freitagabend statt.

Kino International ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und Kino auf der Karl-Marx-Allee in Berlin, das sich jetzt bildender Kunst zuwendet. KIK (Kino – International – Kunst) organisiert Ausstellungen an diesem Ort. Zur Einzigartigkeit von KIK gehört das erstklassige Filmtheater, das für jede Ausstellung als Fokus für ein Künstlervideos verwendet wird. KIK wurde ursprünglich im Januar 2014 gegründet und findet vier Mal im Jahr statt. KIK Direktor, Christopher Winter kuratiert selbst und lädt Gastkuratoren ein, Ausstellungen für diesen besonderen Ort zu kreieren. Neben dem Kino, Foyer und der Panorama-Bar werden auch Räume, die sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, als Ausstellungsfläche für bildende Kunst, Installation und Performance-Kunst geöffnet. “Nach der ersten Ausstellung KIK-ONE, eröffnet am 28. Februar 2014, konnten wir Anna Erickson von Hauser & Wirth, New York, als erste Gastkuratorin gewinnen. Künstler/innen, die in unseren Ausstellungen vorgestellt wurden, umfassen Daniele Buetti, Andy Hope 1930, Martin Eder, Jonathan Meese, Jonas Burgert, Despina Stokou, Bjørn Melhus und Assume Vivid Astro Focus. Obwohl KIK nur einen Abend geöffnet hat, kommen zwischen 900 und 1200 Besucher/innen zu jeder Ausstellung. Unser Ziel ist es, eine sehr hohe Qualität der Arbeit von aufstrebenden als auch etablierten Künstler/innen, die in Berlin ausstellen und/ oder leben, zu präsentieren.” Christopher Winter, Director of KIK

Facebook: Kino International Kunst

Christopher Winter – KIK Direktor
Britta und Ron Helbig – KIK Manager + Kuratoren

Kino International (Karl-Marx-Allee 33, 10178 Berlin)