Knochenarbeit – kuratiert von Britta und Ron Helbig

Der Kunstraum JONAS29 zeigte frische Positionen junger internationaler Künstler*innen:

Adriano Rossi, Rith Barja Alonso, Claire Mehling, Ulrike Sperling, Eleftheria Midletsi, Carmen Perez Granxeiro, Caique Tizzi, Mia Doering, Francis Luta.

Das Zitat „Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit!“ von Karl Valentin stand nicht Pate für den Titel dieser Ausstellung. Die Überschrift „Knochenarbeit“ war jedoch nicht (nur) methaphorisch gewählt. Tatsächlich hatten alle dieser Künstler*innen aus acht Nationen für ein kollaboratives Kunstprojekt fünf Zentner Wildschweinknochen ausgekocht, mit Chemikalien behandelt und abgeschabt hatten. Infolgedessen konnte sie nichts mehr schrecken und die jeweils eigene künstlerische Arbeit ging erstaunlich leicht von der Hand. Die so enstandenen Zeichnungen, Malerei, Illustration, Video, Miniatur und Skulptur zeigen einen unverbrauchten und unerwarteten Blick auf das Thema Knochenarbeit.